Shorttermprogramm

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Regeln

Ohne ein paar Regeln geht es leider auch beim Shortterm-Programm nicht. Diese Regeln haben Shorttermer zusammen mit dem Shorttermleiter aufgestellt.

  1. Es ist wichtig, dass die Shorttermer nicht ständig unter sich sind und alles gemeinsam machen.
    Sie würden sich damit abschotten und verbauen sich viele Möglichkeiten und Erfahrungen.

  2. Ziel eines jeden sollte sein, so gut wie möglich Spanisch sprechen und verstehen zu lernen (auch wenn es anfangs leichter ist, sich mit einigen Südamerikanern in Englisch zu unterhalten).

  3. Jeder Shorttermer nimmt regelmäßig an den Aktivitäten seiner Gemeinde teil und versucht Anschluss zu den jungen Erwachsenen zu bekommen.

  4. In Südamerika gehen Christen im Allgemeinen nicht in Discos, rauchen nicht und trinken auch keinen Alkohol. Auch wenn wir in Europa vielleicht manchmal gewöhnt sind, anders mit diesen Dingen umzugehen oder eine andere Einstellung dazu haben, müssen wir die Haltung der Christen hier respektieren und uns anpassen! Das betrifft im Übrigen auch andere Dinge: Wir sollten versuchen, „dem  Südamerikaner ein Südamerikaner zu sein“. 

  5. Für Christen hier ist es undenkbar, dass ein unverheiratetes Paar alleine Urlaub macht. Auch wenn manche von uns vielleicht eine andere Einstellung dazu haben, müssen wir dies respektieren! D. h., wenn dich dein Freund oder deine Freundin besuchen möchte, dürft ihr als Mitarbeiter von CIMA hier nicht zu zweit herumreisen.

  6. Der jeweilige Leiter des Shorttermprogramms trägt die Verantwortung für die Shorttermer und das Programm. Das bedeutet auch, dass er bei vielen Dingen (z. B. auch bei der Freizeitgestaltung) mitzureden hat. Gegebenfalls wird er von bestimmten Vorhaben „abraten“, weil er der Auffassung ist, dass etwas anderes momentan wichtiger und besser für einen wäre. Dem sollte man vertrauen und seine Entscheidung akzeptieren (auch wenn es vielleicht mal schwer fällt).

  7. Die Arbeitszeit beträgt 9½ Stunden. Dazwischen gibt es eine Stunde Mittagspause. Die Shorttermer nehmen auch an Veranstaltungen an Wochenenden teil (Seminare, Kongresse, ect.).  Bei all dem ist Pünktlichkeit angesagt!

  8. Die Shorttermer erledigen alle anfallenden Arbeiten - auch wenn sie vielleicht mal langweilig und einfach erscheinen oder unliebsam sind! „Anfallende Arbeiten“ sind auch Arbeiten, die einem nicht ausdrücklich aufgetragen werden.

  9. Rundbriefe schreiben, Spanisch-Hausaufgaben machen und private Mails schreiben/ lesen können während der Arbeitszeit erledigt werden - wenn es gerade nichts anders zu tun gibt!

  10. Der einheimische Mitbewohner/in ist der/die Leiter/in der jeweiligen Wohngemeinschaft. Zu einer guten Gemeinschaft gehört eine gute Kommunikation; d. h. unter anderem, dass man sich gegenseitig über die Aktivitäten außerhalb von CIMA informiert.

  11. In jeder WG wird ein Abend pro Woche festgelegt, der gemeinsam verbracht wird. Dieser Abend dient dem Austausch, Gebet und Bibellesen.

  12. Durch Bücher kann man geistlich und intellektuell enorm wachsen. Deshalb sollte jeder Shorttermer mindestens ein Buch in zwei Monaten lesen. Am Ende sollte eine kurze Zusammenfassung dem Leiter verfasst werden.